Die Ethnomathematik der Post-Trump-Ära
Lösungen sind richtig, wenn der Lehrer aufs Maul bekäme, wenn er sagte, dass sie falsch sind.
Noch ein Update zu meinem Artikel über Ethnomathematik – Washington:
Warum erinnert mich das Wort "Ethnomathematik" an den "Ethnopluralismus" der Identitären?
Jede Ethnie soll ihre eigene Mathematik haben.
2 mal 2 gleich 4, ist von nun an rassistisch. pic.twitter.com/sDrkq6oKqx— Bernd Stegemann (@bernd_stegemann) February 21, 2021
Künftig könnten also Resultate akzeptiert werden, von denen die Schüler nur denken, dass sie richtig sind – weil ein Beharren auf der richtigen Antwort den Tatbestand des Rassismus erfülle. Dies könne, so die Bildungsabteilung, im Klassenzimmer zu „offenen Konflikten” führen.
2+2=7 oder Du kriegst aufs Maul – Richtig, sehr gut!
Komisch daran: Nach derselben Logik hätte Trump die Wahl gewinnen müssen, weil der sein Rechenergebnis ja auch für richtig hielt, und „offene Konflikte” drohten.
Das sahen Linke das aber noch ganz anders. Weil Trump halt weiß ist.
Nachdem jetzt reihenweise amerikanische Firmen auf Diversität und schwarz getrimmt werden, bin ich mal gespannt, wann Boeing das erste auf Ethnomathematik beruhende Flugzeug auf den Markt bringt.