Zur Wirtschaftslage
Bedrückendes vom Tage.
- Im Radio kam, dass die Rentenkasse gerade vor der Mütterrente warnt, weil das Geld dafür schlicht nicht da sei und das zu einer „Umverteilung“ führe – also letztlich unsere gesetzlichen Rentenansprüche verheizt werden.
- Die geplante Schuldenaufnahme („Sondervermögen“) wird, wie immer, wesentlich aus den privaten Rentenkassen finanziert, die natürlich Staatsanleihen als Kapitalanlage kaufen (müssen). Das Geld ist auch weg.
- Und nun mehren sich die Gerüchte, dass die EU alle Sparguthaben einziehen und gegen einen „Schuldschein“ zwangseintauschen will, um alles für einen Krieg vorzubereiten. Wieder mal eine Kriegsanleihe. Soweit ich weiß, wurden Kriegsanleihen noch nie zurückgezahlt
Mir kam ja schon der Verdacht, dass Merz einen Befehl von Blackrock bekommen hat, dass Deutschland Schulden aufnehmen solle, damit die Anleger von Blackrock irgendwo ihr Geld dauerhaft unterbringen können.
Dem widerspricht aber dann sowas:
Die EU plant anscheinend, die Vermögenswerte der Europäer einzufrieren und zu beschlagnahmen, um einen Krieg mit Russland zu finanzieren. Die Ersparnisse sollen durch Schuldscheine ersetzt werden.
https://www.brighteon. com/771aa915-f43f-4a09-a1d0-60f45910508a
— Wolfgang Meier (@meierswolfi) March 15, 2025
Da heißt es, man möge schleunigst alle Vermögenswerte aus Europa abziehen, sonst verliere man sie.
Die Frage nach der demokratischen Legitimation stellt sich, denn den Wähler hat man ja belogen:
#Kiesewetter gibt bei Lanz freimütig zu, dass die #CDU vor der Wahl nicht gesagt hat, dass nach der Wahl gigantische Aufrüstungsschulden kommen, damit #BSW & #AfD nicht stärker werden. So sieht also das Demokratieverständnis der Parteien der „demokratischen Mitte“ aus. Unfassbar! pic.twitter.com/WEwT27TqGE
— Sahra Wagenknecht (@SWagenknecht) March 14, 2025
Ich hatte die Woche schon die Sendung „Quer“ vom 8.3.2025 erwähnt, dabei war die Sache mit dem fehlenden Kinderarzt eher ein Zufallsfund. Aufgefallen ist mir die Sendung – Christoph Süß ist der Demagoge, der damals einer derer mit der Corona-Rochade war, die erst meinten, die Pandemie gäbe es gar nicht, das sei nur Spinnerei durchgeknallter Rechter, die gern mit Masken in der Stadt herumlaufen und die Grenzen schließen wollen, bis man urplötzlich umschwenkte und dann „Rechte“ als Coronaleugner und Maskenverweigerer hinstellte, beim Bayerischen Rundfunk geht sowas ganz schnell – wegen dieser Erklärung, warum Staatsschulden eigentlich harmlos und wunderbar seien:
Wobei wir damit wieder voll in der Modern Monetary Theory wären, die Vorstellung der Marxisten vom Geld und der unbegrenzten Schuldenaufnahme des Staates.
Der Haken daran ist, dass die Schuldenaufnahme nicht einmal mehr dieser bekloppten Theorie entspricht, denn die Schulden werden ja nicht in Infrastruktur und Wirtschaft gesteckt, sondern in Taschen. Private Taschen.
Hier geht es ja nur darum, dass viel, viel Geld in parteinahe Taschen gestopft wird. Und wenn die Grünen sagen, dass sie ihre Zustimmung vom Umweltschutz abhängig machen, dann heißt das auf Deutsch, dass sie nur mitmachen, wenn in grünen Taschen genug landet.
Und nun wollen sie eben auch ans „private Kapital“:
Nach der Einigung mit den #Grünen und der #SPD hat Spielräume für Investitionen in die #Infrastruktur.
„Wichtig wird für uns dabei sein, dass wir auch privates Kapital mobilisieren. 500 Mrd. € für 12 Jahre klingt sehr viel, ist aber bei weitem nicht das, was wir für unsere… pic.twitter.com/sh2q82G8Ru— CDU·CSU (@cducsubt) March 14, 2025
Die Grünen schaffen es sogar, die Befüllung ihrer Taschen ins Grundgesetz aufzunehmen:
Die Grünen haben das geschafft, wovon andere Parteien nur träumen können: Sie lassen Teile ihres Wahlprogramms einfach ins Grundgesetz aufnehmen („Klimaneutralität bis 2045“). pic.twitter.com/qN3nJahYyf
Dass dies ausgerechnet durch die CDU als trojanischem Pferd ermöglicht wird,…— Künstliche Intelligenz (@1234Fit) March 14, 2025
Was zur Situation Deutschlands passt, nämlich den Wahnsinn zum Grundgesetz zu machen:
Klimaneutralität 2045? Die haben leider alle komplett den Verstand verloren. pic.twitter.com/PywEaFjV22
— Vince Ebert (@VinceEbert) March 14, 2025
Das kann nur mit einer massiven Deindustrialisierung einhergehen, wenn wir nicht die Kernenergie zurückholen. Die Partei von Helmut Kohl, der einst blühende Landschaften versprach, hat heute womöglich den größten Wohlstandsverlust in der Geschichte der Bundesrepublik eingeleitet. pic.twitter.com/BEwOZ9Sr1n
— Amphitryon (@anti_ideologist) March 14, 2025
Und das wird dann in der Realität daraus:
Wie in dritte Welt Ländern
Das beste Deutschland aller Zeiten, wenn nicht sogar das allerbeste Deutschland aller Zeiten… pic.twitter.com/Sb9rro3PjV— AldousHuxley (@AHuxley1963) March 13, 2025
Golem: Großteil der Arbeitnehmer macht nur noch “Dienst nach Vorschrift”
Die Arbeitsmoral in Deutschland erreicht einer Umfrage zufolge einen Tiefpunkt: 78 Prozent der Beschäftigten leisten in ihrem Job demnach nur das Nötigste.
Die Arbeitsmoral in Deutschland hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Laut der aktuellen Studie Engagement Index 2024 des Meinungsforschungsinstituts Gallup leisten mittlerweile 78 Prozent der zwischen dem 18. November und 20. Dezember 2024 befragten 1.700 Beschäftigten nur noch Dienst nach Vorschrift.
Das bedeutet: Sie erledigen ihre Aufgaben, aber ohne besondere Motivation oder Engagement. Im Jahr 2023 lag dieser Anteil noch bei 67 Prozent.
Besonders alarmierend ist der Rückgang der Beschäftigten, die eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben. Laut Gallup ist ihr Anteil auf nur noch neun Prozent gesunken – ein neuer Tiefstand. Zum Vergleich: 2023 waren es noch 14 Prozent.
Ein weiteres Ergebnis ist der Anstieg derjenigen, die innerlich bereits gekündigt haben. Ihr Anteil ist auf 13 Prozent gestiegen, das sind drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die dadurch entstehenden Kosten aufgrund von Produktivitätseinbußen für 2024 belaufen sich Gallup zufolge auf eine Summe zwischen 113,1 und 134,7 Milliarden Euro.
Was nicht verwundert. FOCUS: Friseurin fällt bitteres Urteil: „Bürgergeld-Empfänger verdienen teilweise mehr als wir“
Die Frage, ob die Staatsschulden und die damit einhergehende Inflation mehr Nutzen oder mehr Schaden bringen, stellt niemand.