Worte im Wandel der Zeit
Feministische Errungenschaften.
Aufklärungsbücher für Vorschulkinder transportieren heutzutage ganz nebenbei auch Trans-Wahn: „Luka hat eine Vulvina und ist ein Junge. Er nennt seine Vulvina Yoni“, „Es gibt gar nicht nur Mädchen und Jungs“, „Jamie ist in echt kein Mädchen und keine Frau, und auch kein Mann“ pic.twitter.com/xkrWdLYFIO
— R. Eder-Kirsch (@EderKirsch) April 2, 2025
Ich sitze da, dachte ich hätte einen gewissen Überblick über die Anatomie, und überlege: Was zum Teufel ist denn eine „Vulvina“? Haben die jetzt Markennamen?
Angeblich aus einem Buch „Samira und die Sache mit den Babys“, das die Hamburger Schulbehörden Grundschullehrern für den Unterricht empfehlen.
Soweit ich mich erinnern kann, haben wir damals in der Grundschule lesen, schreiben, rechnen, werken gelernt. An Vulven und Vulvinas könnte ich mich da nicht erinnern.
Wichtig: Schaut Euch das Foto mal in der Vergrößerung an, den Rahmen um das Bild herum.
Wisst Ihr, was auch hübsch ist?
Könnt Ihr Euch noch an die Debatte „Nein heißt nein“ erinnern, als es dann sogar hieß, Frauen müssten vor einem Geschlechtsverkehr ausdrücklich und explizit Zustimmung erklären?
Wisst Ihr, wie das heute heißt?
„Sie gibt Loch.“ Auf den Punkt gebracht. Passt auch gut zu Kanak, grammatikalisch einfach strukturiert, kaum Fremdwörter. Früher gaben Leute den Hamlet. Heute geben sie Loch. Aber man muss ja auch sprachlich mit der Zeit gehen. (Obwohl es mich ja doch an meine Kindheit erinnert. Wir hatten damals einen Hund und ich fand das wunderbar, als ich dem „Gib Pfötchen“ beigebracht hatte. Es vereinfacht das ganze rechtliche Einverständnisgeplänkel natürlich ungemein, und ist auch interkulturell viel einfacher verständlich, wenn man „Gib Loch!“ sagen kann.)
‘Sie hat Loch gegeben’ – wenn Jungs so widerlich und entmenschlichend über Sex reden, ist es falsch verstandene Männlichkeit und Respektlosigkeit. Frauen sind keine Objekte, und Sex ist keine Einbahnstraße. Höchste Zeit, dass wir darüber reden, was echter Respekt bedeutet.
— Fräulein Meyer macht Schule (@MeyerMacht) April 1, 2025
Läuft insgesamt nicht so gut für Frauen:
Ein Rückgang um 1,7 % im Vorjahresvergleich: 2024 wurden über 5,8 Millionen Straftaten in erfasst. Innenministerin Faeser, der Innenministerkonferenz-Vorsitzende Mäurer und der Präsident des Bundeskriminalamtes Münch haben die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 vorgestellt. pic.twitter.com/c7d5N0m0pS
— Bundesministerium des Innern und für Heimat (@BMI_Bund) April 2, 2025
Dabei sah das zu Anfang ihrer Amtszeit noch so aus:
BMin #Faeser wird den Dialog mit Musliminnen und Muslimen in der Deutschen #Islam Konferenz fortsetzen. Sie will das Forum mit mehr Leben füllen: „Bei der Konzeption möchte ich die vielfältigen Stimmen der Muslime einbinden.“ pic.twitter.com/W0piXrMMM9
— Bundesministerium des Innern und für Heimat (@BMI_Bund) January 21, 2022
Ich habe noch nicht verstanden, warum Frauen eigentlich so stolz auf das Frauenwahlrecht sind, wenn die sich sowas wählen. Aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Geliefert wie bestellt, Hauptsache antifaschistisch.